UNSER RAHMENPROGRAMM AM SCHALLENBERG CLASSIC 2020

Nebst unserem grossen Starterfeld von ca. 150 OPEN-Fahrer/innen und ca. 50 SMLT-Fahrern haben wir für unsere Besucher ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. Zwischen den Zeitläufen der obigen Gruppen sind DEMO-Elemente eingebaut.


SUPERMOTO (auch SUPERMOTARD genannt)

Supermotard kommt ursprünglich aus Amerika. Die wahren Meister des Motorradsportes werden hier im Vergleichskampf der Strassen- und Offroad-Stars ermittelt. Rennatmosphäre und Nervenkitzel pur, auf einem Parcours, der aus Asphalt und Schotter besteht, der die Cracks zu einer Meute ohne Bodenhaftung erscheinen lässt. Die SUPERMOTO-Welle schwappte in den achtziger Jahren nach Frankreich über und erfasste zu Beginn der neunziger Jahren auch Deutschland. Innerhalb von fünf Jahren hat sich SUPERMOTARD auch in der Schweiz etabliert. Die packenden Zweikämpfe, Drifteinlagen und Mega-Shows der rund 280 Piloten reissen jeweils die Zuschauer von den Sitzen.

Es werden ca. 20 SUPERMOTARD-Piloten am Start sein.


DIE TECHNIK

Trotz grossem Asphalt-Anteil der Supermotard-Pisten wird fast ausschliesslich auf jedermann käuflichen Motocross- oder Enduro-Maschinen gefahren. Die Viertakt-Technik setzt sich immer mehr durch. Die meisten FahrerInnen vertrauen auf diese bewährte Motorentechnik und nur noch eine kleine Minderheit bemüht sich, die brachiale Leistungsentfaltung eines Zweitakters zu bändigen. Während die Motorleistung von rund 60PS für die meisten Piloten ausreicht, tritt mittlerweilen kein Fahrer mehr ohne die SUPERMOTO-typischen Fahrwerks-Umbauten auf 17-Zoll-Rädern, mit den im Strassenrennsport üblichen Slick- oder Regenrennreifen an.

SUPERMOTARD & SHOW

SUPERMOTARD bedeutet auch Show. Laufend ist was los, kurze Rennläufe und noch kürzerer Pausen. Die Piloten heizen die Zuschauermassen mit qualmenden Burnouts, Wheelies und Stoppies (Wheelie auf dem Vorderrad) so richtig ein. SUPERMOTO ist mehr als Motorradrennen. Denn längst locken nicht nur die Kämpfe um Platz und Sieg die Fans an die Asphalt-Schotter-Kurse. Wenn die Cracks mit Topspeed die Piste entlangdonnern, ihre Maschinen in den spektakulären Bremsdrift werfen oder zwischendurch mal eine Autogrammstunde steigt - die Zuschauer sind in diesem Metier immer hautnah dabei. Keine zwanzig Meter von der Ideallinie auf der Startgerade und keine zwanzig Zentimeter von den Stars der Szene beim Autogramme schreiben entfernt. Eben mittendrin statt nur dabei. Im für jeden frei zugänglichen Fahrerlager gibt’s immer etwas zu sehen.

Dieser Artikel ist aus: www.s-a-m.ch/Sport/Supermoto


MOFA-CUP

Seit mehreren Jahren werden im Ausland produzierte und für die Rennerei bestimmte Mofa Tuning Teile in der Schweiz illegal angeboten und missbräuchlich im Strassenverkehr eingesetzt. Es gibt in Italien, Frankreich, Deutschland und Spanien Mofarennen - bei uns in der Schweiz auch seit 1997!

Gründer, Fahrer und Mechaniker selbst, das ist Blöchlinger Theo aus Zetzwil. Er ist die treibende Kraft und der "Urvater" der Mofa Rennszene. mbTT ist der Begriff, für all das, was 1985 bereits durch seine Hände gemacht, zu Leben begann. made by Theo Tuning.

Es werden ca. 20 Mofa-Piloten am Start sein.

In der ganzen Mofa Verkaufsepoche hatte sich nie jemand mit dieser Szene befasst und auch nur das Geringste für sie unternommen. Nicht mal da, als die tunenden Exoten zu einem Gesellschaftsproblem wurden. Bis 1997 war das Gesetz und deren Organe, die einzigen, die sich mit der "Mofarennszene" befassten. Natürlich zu ungunsten jedes schnellen Mofafahrers.

Mit der Eröffnung des Motodrom in Roggwil / BE wurde anfangs 1997 die grösste Indoor Kartbahn Europas mit 630m Pistenlänge eröffnet. Dank Theo Blöchlinger wurde Roggwil das Mekka aller helvetischen Mofa - Cracks. Es war der Austragungsort der ersten Mofa Rennläufe in der Schweiz.

Seit 1999 fand in der Neutaufe: RACE-INN Roggwil die Indoor Mofa Racing Cup Meisterschaft statt. Diese Ideenumsetzung, eine Meisterschaft auszutragen als Hallenmeisterschaft; mit Weitblick auch anderenorts zu fahren; setzte Blöchlinger Theo mehr als erfolgreich um. Er hielt an seiner Vision und Tatsache fest, es sei das Einzige, was in der Schweiz mit Rennmofas in dieser Austragungsart funktionieren würde.

2003/2004 Blöchlinger Theo steigt aus der Rolle des Verantwortlichen aus. Worauf sich eine Interessen-Gemeinschaft Mofa als Verein um die Durchführung und Organisation der Events im Race Inn Roggwil/BE bemüht. Die 2009 in Mofaracing.ch umgewandelte Organisation, will der sinkenden Teilnehmerzahl entgegenwirken. Die Vereinsauflösung per Ende 2011.

Blöchlinger Theo und Gebrüder Aregger treten in Kontakt mit Race-Inn Roggwil und Kempf Philipp (SAM). Per Anfang 2012 wird die "Mofa-Cup"-

Organisation unter dem Patronat des SAM die Jahresmeisterschaft, welche mit Mofalizenzen erstmals ausgetragen wird, koordinieren, organisieren und durchführen.

Dieser Artikel ist aus: www.s-a-m.ch/Sport/Mofacup


VINTAGE RENNAUTOS

Mit diesem Show-Block sind wir noch in Arbeit! 

Es werden ca. 10 Vintage-Rennautos am Start sein.